NEIN zur Inseli-Initiative der JUSO

Luzern kann es sich nicht leisten, dass der Tourismus aus der Stadt vertrieben wird.

Stadtrat Borgula täuscht sich. Es ist kein Widerspruch, dass einzelne Politiker den Planungskredit für die Salle Modulable unterstützt haben und jetzt gegen die Inseli-Initiative kämpfen. Das moderne Musiktheater mit weltweiter Ausstrahlung wäre kulturell und wirtschaftlich für unsere Stadt ein grosser Gewinn gewesen. Das war für mich der Grund, weshalb ich mich zusammen mit dem Stadtrat für die Weiterplanung – noch nicht für die Realisierung - eingesetzt habe. Ein JA zur Inseli-Initiative bringt aber weder wirtschaftlich noch kulturell einen Mehrwert.

In seiner Medienmitteilung intoniert der Stadtrat verführerische Schalmeienklänge. Er verbreitet den Eindruck, dass die JUSO-Initiative problemlos umgesetzt werden könne. Tatsache ist aber, dass für die Carparkierung weit und breit keine Lösung vorliegt. Seinen Vorschlägen zur Verlagerung an den Stadtrand und in Nachbarbargemeinden wird erbitterter Widerstand erwachsen. Auch für den Ersatz der dringend notwendigen Anhalteplätze liegt kein überzeugendes Konzept vor. Und die Määs wird in der bewährten Form nicht weiter auf dem Inseli stattfinden können.

Der Stadtrat hat es versäumt, mit Betroffenen rechtzeitig Gespräche zu führen. Solche wurden erst in den letzten Tagen angesetzt, nachdem er den breiten Widerstand spürte. Ich erwarte vom Stadtrat, dass er im Abstimmungsbüchlein offen aufzeigt, welches die Konsequenzen einer Annahme der JUSO-Initiative sind. Bevor teure Planungen und Umbauten ins Auge gefasst werden, wollen wir überzeugende Lösungen für die Anhalteplätze, für die Määs und für die Carparkierung sehen. Deshalb NEIN zur Inseli-Initiative der JUSO.