Sicheres Velofahren und selbstverschuldete Velounfälle

Interpellation

Es besteht Konsens: für die Sicherheit der Velofahrenden muss auch in der Stadt Luzern etwas getan werden. Die bisher im Interesse dieses Anliegens getroffenen Massnahmen sind anzuerkennen. Doch es gibt nach wie vor grosses Verbesserungspotential.

Richtige und wirkungsvolle Massnahmen können nur unter der Voraussetzung geplant werden, dass die Fahrradunfälle analysiert werden. In Zusammenarbeit mit der Polizei einzelner Kantone macht die SUVA mit dem Kurzfilm „Der Velofahrer“ auf Risiken des Radfahrens aufmerksam. In diesem Zusammenhang wird in einer Medienmitteilung vom 20. April 2017 festgehalten: „Rote Ampeln missachten, Stoppstrassen überfahren oder bei Stau aufs Trottoir ausweichen: Velofahrer, die sich nicht an Verkehrsregeln halten, gefährden ihre und die Sicherheit der anderen. Bei knapp der Hälfte der Velounfälle sind die Fahrradfahrer selber verantwortlich.“ Die Zahlen der SUVA zeigen unter anderem, dass „nur“ 20 Prozent der Velounfälle Kollisionen sind.

Es geht nicht um die Frage, ob für die Sicherheit der Velofahrenden und der Verkehrsteilnehmenden insgesamt etwas getan werden muss. Es geht um die Frage, mit welchen gezielten Massnahmen Unfallursachen angegangen werden können und angegangen werden müssen.

Der Stadtrat wird gebeten, folgende Fragen zu beantworten:

Fabian Reinhard
namens der FDP Fraktion