Von der Freiheit selbst zu entscheiden

JA zur Ladenschluss-Initiative

Wir alle lassen uns nicht gerne einschränken und von anderen dreinreden. Warum soll ich mir von anderen sagen lassen, was richtig und gut für mich ist? Freiheit bedeutet, selbst Entscheidungen zu treffen.

Ich möchte am Samstag um 16:15 Uhr in die Buchhandlung. Ich stehe aber vor verschlossener Tür: Der Staat verbietet dem Buchhändler, seinen Laden offen zu halten und mir ein Buch zu verkaufen.

Dies ist nicht nur ein Eingriff in meine Freiheit als Konsument; es ist auch ein Eingriff in die Freiheit des Buchhändlers zu entscheiden, wann sein Geschäft offen ist. Zudem hat der Buchhändler Angestellte, die Freude an ihrem Beruf haben und gerne arbeiten möchten. Der Staat aber nimmt sich das Recht dies zu verbieten. Warum eigentlich?

Ein Eingriff in die Freiheit liesse sich nur dann rechtfertigen, wenn durch mein Verhalten (ein Buch kaufen) jemand der direkt Betroffenen (der Ladenbesitzer, die Buchhändlerin) Schaden erleidenden würden. Niemand aber wird geschädigt, sondern alle Beteiligten ziehen einen unmittelbaren Nutzen daraus: der Buchhändler macht Umsatz, die Angestellte bezieht ihren Lohn, ich nehme ein schönes Buch mit nach Hause.

Wir sehen klar: ein solcher staatlicher Eingriff in die Freiheit lässt sich aus liberaler Sicht nicht rechtfertigen. Die Gewerkschaften aber und - noch erstaunlicher - sogar gewisse Detaillisten fordern genau solche freiheitsbeschränkende Vorschriften. Die Gegner der Freiheit wollen nicht zulassen, dass wir selbst entscheiden. Wollen sie uns gar vor uns selbst schützen?

Wir sind erwachsene Menschen und wollen selbst entscheiden können! Die Ladenschluss-Initiative der Jungfreisinnigen bringt mehr Freiheit für uns alle.

Hertensteinstrasse Hertensteinstrasse Luzern